Veranstaltungen
 

 

Das war los bei Miteinander-Füreinander-Buxtehude

 

 

03.05.2024:
Auf der "Elli" von Horneburg nach Lühe

Treffpunkt war der Horneburger Hafen, wo wir die Barkasse ELLI enterten. Wir mussten uns allerdings noch eine gute halbe Stunde gedulden, bevor wir ablegen konnten, da der Wind die Flut verzögerte. Aber dann ging es los, die Lühe runter von Horneburg bis nach Grünendeich, vorbei an gepflegten, wunderschönen Gärten mit eigenen Bootsanlegestellen. Die Menschen am Ufer winkten uns fröhlich zu, als wir mit der ELLI vorbeigetuckert kamen. Unser Kapitän war Rentner und Mitglied im Verein Lühe-Aue und meinte, bis zu 25 x im Jahr mache er solche Fahrten ehrenamtlich. Nebenbei habe er noch eine Obstplantage im Alten Land. Teilweise war die Lühe so schmal, dass wir die Weiden am Ufer berühren konnten. Ein wildgewordener Labrador bellte wie verrückt, er sah aus, als würde er es mit einem einzigen Sprung auf unsere ELLI schaffen, aber sein Herrchen war auch im Garten und wirkte ganz entspannt, auch auf der Rückfahrt, als wir wieder an seinem Garten vorbeikamen und erneut von lautem Gebell und wildem Umhergespringe begrüßt wurden. Zurück in Horneburg stärkten wir uns im Eiscafé DANTE mit Pizza, Salat und Waffeln mit Eis und heißen Kirschen – jeder wie er mochte - und traten danach den Heimweg an.

Elli 1

Elli 2

Elli 3

Elli 4

Forever young

Elli 5

20.04.2024
Brunch in der Hoheluft

Zwischen 10 und 11 Uhr trudelten die Gäste mit ihren selbstgemachten Leckereien so langsam in der Hoheluft (wofür wir an diesem tag die Schlüsselgewalt hatten) ein.

Es gab zwei Braten, zwei Suppen, verschiedene Salate, diverse Kleinigkeiten, Fisch, Käse, Deserts und verschiedene selbstgebackene Kuchen.Die Helfer ordneten alles appetitlich an, dann konnte es losgehen.

Allen, die mit ihren kulinarischen Genüssen und der Organisation zu diesem schönen Tag beigetragen hatten, galt ein großes Dankeschön aller Beteiligten.

 

03.04.2024:
Mitgliederversammlung in Höft´s Markthaus

Der Himmel weinte an diesem späten Mittwochnachmittag, vielleicht auch deshalb, weil unser langjähriger Vorstandsvorsitzende Horst Rademacher sich an diesem Tag nach vielen Jahren aus seinem Amt zurückzog, was sich sicherlich kaum ein Vereinsmitglied vorstellen konnte.

Freilich trat er noch einmal als Versammlungsleiter auf und führte die 47 anwesenden Mitglieder souverän durch die Veranstaltung. In seinem Bericht über den Verlauf des Jahres 2023 hob er alle Aktivitäten hervor, die im Verein organisiert und ausgelebt wurden. Er dankte den Vorständlern und allen aktiven Mitgliedern für ihren Einsatz, die einen solch lebendigen Verein wie den unseren erst möglich machten.

Kassenwart Reinhard Lenser zeigte sich über den finanziellen Verlauf im Jahre 2023 durchaus zufrieden und belegte dies, indem er auf alle Posten der Jahresbilanz detailliert einging. Auch die Kassenprüferinnen, Frau Grosse und Frau Spieß stellten eine einwandfreie Beleg- und Kassenführung fest.

Nach der Entlastung des Vorstandes durch das Plenum wurde es langsam spannend. Wer würde der Nachfolger von Horst Rademacher werden? Der scheidende Vorsitzende selbst schlug das Vorstandsmitglied Wolf-Dieter Syring für dieses Amt vor. Nach seiner Vorstellungsrede wählten die anwesenden Mitglieder Herrn Syring zu ihrem neuen Vorsitzenden. Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses brandete großer Applaus für ihn auf. Horst Rademacher bleibt dem Vorstand erhalten und fungiert in Zukunft als Beisitzer.

Nach einem Ausblick in die Vereinsarbeit und in die Finanzen des Jahres 2024 dankte Horst Rademacher nochmal allen Anwesenden für die Unterstützung, die er in all den Jahren erfahren hatte. Somit endete ein spannender und ereignisreicher Nachmittag in sehr angenehmer Atmosphäre.

 

Ein historischer Moment in unserem Verein: Horst Rademacher übergibt den Vorsitz an Dr. Wolf-Dieter Syring

 

Der Vorstand nach der MV 2024 von links: Julia Salvadori, Wilhelm Seehausen, Joachim Kalisch, Reinhard Lenser, Brigitte Koch, Dr. Wolf-Dieter Syring, Horst Rademacher, Fritz Mühren und Udo Grabner

 

Impressionen von der Mitgliederversammlung vom 03.04.2024

 

03.03.2024:
Sandmalerei

Sandmalerei am 3. März 2024
Ein kleines Grüppchen von 6 Mitgliedern und 2 Fahrzeugen startete amSamstagabend, den 9. März, in Richtung Veranstaltungszentrum Burg Seevetal.
Wir hatten Plätze in der 5. Reihe, die an sich schon sehr gut waren, da aber die Burg nur zur Hälfte belegt war - was möglicherweise damit zu tun hatte, dass die Sandmalerin Russin war – konnten wir noch 2 Reihen vorrücken. Und da kam sie auch schon auf die Bühne, eine große, stattliche Erscheinung in einem glitzernden, durchscheinenden Kleid im griechischen Stil. Sie nahm auf einem
Sessel Platz, schlug ein großes Buch auf und begann zu lesen. Und was sie las, hörten wir von einer Männerstimme aus dem Lautsprecher. Es war die Geschichte eines englischen Adligen, der im 18. Jahrhundert in einem englischen Pub die Wette abschloss, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Und die Männerstimme deshalb, weil sie aus Sicht des Dieners, der seinen Herrn begleitete, erzählt wurde. Und während der Diener von Abenteuern und Gefahren erzählte, die die beiden Männer zu bestehen hatten, schuf Irina Titova mit wenigen Handbewegungen wunderbare Bilder aus Sand dazu, von Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt. In Indien befreiten die beiden eine junge Frau vor ihrem sicheren Tod durch den Scheiterhaufen, sie sollte mit ihrem verstorbenen Mann verbrannt werden. Zum Dank schloss sie sich den beiden Männern an und reiste mit ihnen zurück nach England. Der Adlige hatte sich unterdessen in die junge Frau verliebt, und als die 3 es gerade mit dem letzten Schlag von Big Ben schafften, den Pub am 80. Tag zu erreichen, beschloss das Pärchen mit dem gewonnen Geld zu heiraten. Der Diener blieb bei ihnen und so lebten sie in Frieden.
In der kleinen Pause im Foyer, waren wir uns alle einig, dass es eine tolle Veranstaltung war!

14.02.2024
Besuch Kirche Estebrügge und Handwerksmuseum Horneburg

Ein verwunschener Ort, dieses Estebrügge. Keine Menschen auf den kleinen Gassen. Aber da tauchte schon unser Guide vom tourismusverband Altes Land, Dr. Boy Friedrich, in Altländer Tracht auf und lotste uns gleich in die wunderschöne Kirche. Er berichtete von den Geldgebern, die die Renovierung dieser Kirche ermöglicht hatten. Man konnte es schließlich nicht auf sich sitzen lassen, dass Jork und Buxtehude schönere Kirchen hatten. Also setzte man alle Hebel in Bewegung, um aus der Kirche in Estebrügge das zu machen, was sie heute ist.

Anschließend erklärte uns Dr. Friedrich im kleinen Museum, dass man früher an der Kleidung erkennen konnte, ob jemand arm oder wohlhabend, verheiratet oder noch zu haben war. Frauen mit roten Röcken waren unverheiratet, während die mit schwarzen Röcken bereits unter der Haube waren. und auch am Schmuck der Männer ließ sich ablesen, in welchem Zustand sie sich befanden.

Wir verabschiedeten uns vom Guide und starteten mit Privatwagen nach Horneburg ins Handwerksmuseum, wo uns bereits Herr Amthor - ein ehemaliger Studienrat - zu einem kleinen Vortrag erwartete. Dann durften wir uns im Museum verstreuen und uns auf eigene Faust alles ansehen. Herr Amthor hatte erwähnt, dass mittlerweile im Museum mehr Trauungen stattfänden, als im Rathaus. Wohl wegen des reichlichen Platzes und der weiten, lichten Räume, mit ihren Rundbögen. Ein altes Holzschiff mit dem schönen Namen "Nixe", mit dem früher Obst und Gemüse transportiert wurden, sorgte für eine besondere Atmosphäre.

 

17.12.2023.
Weihnachtliches Kaffeetrinken in der Geschäftsstelle
 

Am 17. Dezember fanden sich 19 Mitglieder zu einer kleinen kuschligen
Weihnachtsfeier in unserer Geschäftsstelle ein. Einige fleißige Bienchen hatten für
Kuchen gesorgt, Rosemarie von Saint Paul hatte sogar 2 Kuchen gebacken. Die
Tische waren festlich gedeckt, es war warm und gemütlich. Jeder gab an der Tür
sein Julklapp-Päckchen ab, Rosemarie Fey versah diese gleich mit Nummern, und
dann genoß man zusammen die mitgebrachten Leckereien, lachte und redete.
Renate Köhnken kündigte an, 3 kleine Geschichten aus “Weihnachtsgeschichten am
Kamin“ vorlesen zu wollen, und alle lauschten gespannt ihren Worten und
applaudierten danach. Besonders rührend war die Geschichte von den 2 russischen
Soldaten, die einem kleinen hungrigen Jungen im Krieg 2 Pellkartoffeln schenkten,
die sie sich von ihrer eigenen Lebensmittelration abgespart hatten. Christa las
ebenfalls eine kleine Geschichte aus dem Buch „Weiches Fell und Schneegestöber“
von einer kleinen Christbaumkugel vor, die neben all den anderen protzigen Kugeln
nicht recht gewürdigt wurde, dann aber durch einen Luftzug zur Tür hinausgeweht
wurde und vor der Haustür einer bettelarmen alten Dame landete, die sich keinen
Weihnachtsbaum leisten konnte und bei der sie fortan die Aufmerksamkeit bekam,
die sie so ersehnte.
Nachdem jeder eine Nummer gezogen und sein Julklapp-Geschenk ausgepackt
hatte, verteilte Christa Hartig noch die Liedtexte für „Alle Jahre wieder“,„Süßer die
Glocken nie klingen“ und „Leise rieselt der Schnee“, (was er ja keinesfalls tat :) aber
alle sangen trotzdem kräftig mit. Danach machten sich alle mit ihren Geschenken auf
den Heimweg, denn es war inzwischen stockdunkel und schon nach 18 Uhr.

 

Gut gelaunte Mitglieder unseres Vereins beim Advents-Nachmittag am 17.12.2023.

 

Herr Iwersen löst das Geheimnis um sein Juleklapp-Paket.

 

Zusammen sind wir stark....

 

Die Stimmung stieg ständig....

 

12.11.2023 
Plattdeutsche Geschichten mit Rita Krüger

Am 12. November las Rita Krüger in unserer Geschäftsstelle wieder kleine Geschichten auf Plattdeutsch vor.
Gekommen waren 20 Mitglieder, um ihren Geschichten zu lauschen.

Rita Krüger hat u. a. aus einem Buch von Reimer Bull „Langs de Straten“ vorgelesen, in denen kleine Geschichten verschiedener Nuancen, die das Leben prägen, vorkamen, mal heiter, mal traurig, beeindruckend einfühlsam erzählt.
 

Rita Krüger bereitete den erschienenen Mitgliedern einen wunderbaren Nachmittag.


06.11.2023
Ausflug ins Miniaturwunderland in Hamburg

Mit zwei Privatwagen ging es an diesem grauen November-Montag in Richtung Hamburg. Alle Teilnehmenden und natürlich auch Neufundländer "Balou" waren voller Vorfreude und wurden nicht enttäuscht. Man begab sich gewissermaßen auf eine Reise nach Venedig, Rom, Norwegen, Patagonien und z.b. Rio de Janeiro. Der Maßstab war freilich ein wenig anders und man musste schon genauer hinschauen, um bestimmte Dinge zu entdecken. Krimhild Feierabend hatte einen besonderen Blick und machte häufig auf interessante Details aufmerksam. Gegen 17 Uhr hieß unsere Realität wieder Buxtehude und man ließ den gelungenen Ausflug bei einer Tasse Kaffee in einer Bäckerei ausklingen.

 

 

06.10.2023: 
Ständige Veranstaltung - Boule

Immer mittwochs und samstags treffen sich die Freunde der runden Kugeln auf dem kleinen Platz neben den Tennisplätzen am Jahnstadion und erfreuen sich unter der Leitung von Brigitte Koch an ihrem Spiel.  Hier ein paar Impressionen. Ob Frau ob Mann, neue Mitspieler sind immer willkommen.

 

Das Boule-Spielfeld an der Apensener Straße neben dem Jahnstadion.

 

Organisatorin Brigitte Koch in action.

 

Das Spiel ist eröffnet.

 

Die Spannung steigt ständig.

 

Von links: H.G. Opitz, Brigitte Breier und Sybille Stührenberg im Boule-Fieber. Der Herr mit der roten Kappe hat sich angeschlossen.

02.10.2023 Ausflug zum Baumwipfelpfad

Am Montag, den 2. Oktober, starteten wir gegen 10 Uhr morgens bei himmlischem Wetter mit 6 Privatautos zum Baumwipfelpfad Heidehimmel in Hanstedt, dem höchsten Norddeutschlands.
Als alle gesund und munter eingetroffen waren und zu einem gemeinsamen Gruppenfoto Modell gestanden hatten, fanden sich die Teilnehmer zu kleinen Gruppen mit unterschiedlichem Tempo zusammen, allen voran der Pionier Claus Iwersen mit seinem Rolla-
tor, der mit Abstand der Schnellste von uns war. Wir trafen ihn unterwegs kurz vor dem Turm wieder, wo er neben einem steinernen Wolf eine Kaffeepause einlegte mit seinem selbstgebrauten Kaffee aus seiner Thermoskanne.

Der Baumwipfelpfad führt direkt über den Wildpark LüneburgerHeide, mit seinen weißen Wölfen, Rehen, Dachsen, seinen Polarfüchsen seinen Stinktieren und seinen Waschbären und war an manchen Stellen bis zu 23 m hoch. Und an den Aussichtspunkten mit seinen Umwelt- und Lernstationen hat man einen weiten Blick über Baumkronen und viel Grün.

Als wir den 45 m hohen Turm erreichten, nahmen die Schwindelfreien die Treppe, die Schwindeligen den Fahrstuhl. Von der Aussichtsplattform des Turms hatte man einen traumhaften Ausblick über die Baumwipfel bis Paris und Tokio :)

17.09.2023: Vortrag von Antje Ghosh über „Volksglauben und Magie“

Am Sonntag, den 17. September, fand um 15 Uhr in unserer Geschäftsstelle ein interessanter
Vortrag mit Antje Ghosh statt. Das Thema lautete: „Volksglauben und Magie“.
Die Geestlandschaft – entstanden durch die Eiszeit – wurde durch Industrialisierung,
Ackergewinnung, Abholzung und Hausbau so massiv geschädigt, dass überall anspruchslose
Heidepflanzen entstanden. In dieser gespenstischen, von Menschen zerstörten Landschaft konnte der Glaube an Riesen, an den Teufel, an Hexen und Dämonen noch bis ins 20. Jahrhundert hinein Fuß fassen. Es war eine ängstliche, düstere Zeit damals, und fast alles, was die normalen Bürger –besonders aber die ungebildete Landbevölkerung - sich nicht erklären konnte, schrieb man den Frauen zu, die man zu Hexen erklärte. Das Verhalten diente als Selbstschutz, man hoffte, sich mit dieser Einschätzung vor den bösen Mächten zu schützen und sie zu kontrollieren. Zur damaligen Zeit hatte die katholische Kirche mehr Macht als Könige und Kaiser, und sie nutzte sie ausgiebig. 2 katholische Mönche verfassten damals den sogenannten „Hexenhammer“, ein Pamphlet, das festlegte, wer zu Hexen erklärt wurde. Und nachdem die Frauen gefoltert wurden, gestanden sie natürlich alles. In Buxtehude wurden damals 21 Hexen hingerichtet.

Während sich Antje Gosh vor ihrem Vortrag in bester Laune zeigt, warten die Zuhörerinnen und der Zuhörer gespannt auf die Ausführungen der Dozentin.

Kaffeeklatsch im Grünen beim Bäuerlichen Hauswesen in Bliedersdorf am 16. August 2023 mit Gitarre, Gesang und Tanz

Diesem Ereignis hatten alle Teilnehmer schon ein wenig entgegen gefiebert. Neben Gitarre, Gesang und Tanz gab es auch Kaffee und Kuchen und alle Beteiligten genossen diesen schönen Nachmittag auf dem Museumsgelände des Bäuerlichen Hauswesens, der wie immer von Christa Hartig in vorbildlicher Weise organisiert wurde.

 

Alle Mitgereisten freuten sich über einen gelungenen Nachmittag und lauschten dabei den Klängen von Peter Wind.

 

30.07.2023
Stadtführung durch das alte Buxtehude

Leitung: Christine Engel

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 20 Mitglieder auf dem Platz vor der
Petrikirche und Christine Engel führte uns zum Rathaus, wo sie uns Buxtehude
anhand des kleinen Modells erläuterte. Anschließend schloss sie die Rathaustür auf,
wir nahmen die Treppe in den ersten Stock und befanden uns plötzlich in einer
anderen Zeit, nämlich im prächtigen Ratssaal. Große Wandbilder aus dem alten
Buxtehude und der näheren Umgebung schmückten die Wände.

Nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1911 wurde das Rathaus wieder aufgebaut.
Ca. im Jahre 2010 beratschlagte die Stadtführung, ob das Rathaus im Zuge der
Sanierung des Rathausquartiers abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden
sollte, aber das Volk entschied sich bei einer Abstimmung dagegen. Also blieb es
uns glücklicherweise erhalten.
Wir hatten das Rathaus gerade wieder verlassen, als uns ein kräftiger Regenguss
unter die nächste Markise eines Ladens flüchten ließ. Dort warteten wir den
sintflutartigen Regen ab und folgten Christine dann zur bronzenen Statue des
Flethenkiekers. Die Flethenkieker galten damals quasi als Flehtpolizei. Sie waren für
die Sicherheit und Sauberkeit der Fleete zuständig. Sie lehnten den ganzen Tag am
Geländer und beobachteten, was da im Wasser so trieb. War es etwas Wertvolles,
durften sie es behalten und zu Geld machen. Christine erklärte uns, was die
goldenen Kugeln auf den Dächern der Kaufmannshäuser zu bedeuten hatten.
Sobald ein Hausbesitzer sein Haus abbezahlt hatte, durfte er so eine goldene Kugel 

auf seinem Dach anbringen, dann wusste jeder Bescheid. Sie erklärte uns auch,
dass viele der alten Häuser deshalb so schmal sind, weil dann weniger Steuern
anfielen. Als wir weitergingen, traf uns der nächste Regenguss, diesmal aber nicht so
heftig.
In der Petrikirche erfuhren wir, dass man die alte Chor-Orgel gegen eine neue
austauschen wollte, dann kam aber die Flut im Ahrtal dazwischen, und die fast fertige
Orgel ging mitsamt der Orgelbauerfirma in den Fluten unter. In ca. 1 Jahr kann die
Kirche mit einer Neugestaltung der Orgel rechnen, das Gehäuse aus hellem Holz
steht schon in der Kirche bereit.
Im Anschluss an die Besichtigung der Petrikirche machten wir uns zu Fuß auf den
Weg ins Kulturforum, wo wir zum Kaffeetrinken angemeldet waren.
Von dort gingen nach dem Kaffeetrinken noch einige Leute mit Christine zum
Stavenort, welcher in früheren Zeiten als Armenviertel galt, eng bebaut mit schmalen
Gängen und daher wenig Licht, dort befanden sich die städtischen Badestuben.
Ein dickes Lob an Christine Engel, sie ist sehr gut informiert, die Führung war
spannend und lebendig, und sie hat uns alles gut verständlich und umfangreich
erklären können.
Vielen lieben Dank, liebe Christine!
 

 

Interessante Informationen von Christine Engel im historischen Buxtehuder Rathaus.

 

19.07.2023
Besuch des Planetariums im Hamburger Stadtpark

Wir starteten mit acht Autos und 32 Mitgliedern im Konvoi vom Parkplatz Westmoor in Buxtehude. Ein tierisches Mitglied war auch wieder dabei, Balou, der liebenswerte Neufundländer von Rainer Seliger. Nach einstündiger Autofahrt am Stadtpark in Hamburg angekommen, durften wir an einer Schranke klingeln und dann mit unseren Autos direkt bis zum Planetarium vorfahren und auch dort parken. Zuerst stärkten wir uns aber im Schmidtchen`s, dem kleinen Café im Planetarium, dann versammelten wir uns draußen zum Gruppenfoto. Die Eintrittskarten hatte Christa Hartig bereits am Sonntag vorher besorgt, so dass wir gleich unsere Plätze unter der Kuppel einnehmen konnten, und dann begann die Show über "Aurora Borealis", das Nordlicht.

Eine atemberaubende Show mit einem Farbenmeer, das seinesgleichen sucht. Vorher bekamen wir noch den Sternenhimmel über Hamburg mit seinen Sternbildern erklärt. Man konnte seinen Sitz wie im Flugzeug mit einem Knopf in die Waagerechte befördern und so den gesamten Himmel über sich sehen. Das war so entspannend, dass wohl einige ein kleines Nickerchen machten. Die Show dauerte etwa  eine Stunde, danach fuhren wir mit dem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform des Planetariums und schauten uns Hamburg von oben an. Gegen 17 Uhr traten wir den Rückweg an und waren zwischen 18 und 19 Uhr wieder in Buxtehude.

 

21.06.2023
Ausflug zur Elbphilharmonie

Wir starteten gegen 14 Uhr mit der HADAG Fähre Nr. 62 von Finkenwerder, stiegen Landungsbrücken um in die Fähre 72 und schipperten damit direkt bis vor die Elbphilharmonie.

Früher konnte jeder die Elphi besuchen und von oben den tollen Ausblick genießen, mittlerweile wurde das aber geändert, und jeder Besucher braucht nun ein Ticket. Der Event Manager der Elphi hatte uns die 21 Tickets bereits vorher per Mail zugeschickt, Christa Hartig hatte sie ausgedruckt, und so brauchten wir die Tickets am Eingang nur noch einzuscannen und nichts dafür zu bezahlen, weil wir zum Kaffeetrinken im Störtebeker angemeldet waren.

Nachdem wir oben im 8. Stock im Störtebeker, auf recht unbequemen Hockern Platz genommen hatten, unseren Kaffee aus Pappbechern und den Käsekuchen mit Holzgabeln serviert bekommen hatten, waren wir alle etwas erstaunt, dass die Elphi so schlecht auf Besucher eingestellt war, aber der tolle Ausblick über den Hafen entschädigte uns vollauf dafür. Nach dem Kaffeetrinken teilten wir uns in 2 Gruppen, die unternehmungslustige Gruppe schaute sich die Elphi allein an, während die zweite Gruppe mit 3 Rollatoren das Ganze etwas langsamer angehen ließ.

Gegen 17 Uhr trafen wir uns alle rechtzeitig auf dem Fähranleger der Elphi, und dann ging`s mit den Fähren wieder zurück nach Finkenwerder.

2 Damen waren übrigens dabei, die eigentlich Angst vor Wasser hatten und davor, dass ihnen auf dem Schiff schlecht wurde. Es ist wirklich mutig und toll, dass die beiden Damen ihre Angst überwunden haben und trotzdem mitgekommen sind. Alle Achtung!

Es gibt vielleicht einiges an der Elbphilharmonie zu kritisieren, aber es lässt sich nicht leugnen, dass es ein imposantes Bauwerk mit bemerkenswertem Ausblick ist!

An dieser Stelle möchten wir noch ein dickes Lob aussprechen für unsere unermüdlichen Helfer, ohne die solche Ausflüge überhaupt gar nicht möglich wären, als da sind:

Fritz Mühren, Wilfried Johannes, Hans-Georg Opitz, Rainer Seliger und Udo Grabner, die immer bereits sind, als Fahrer einzuspringen, wenn irgendwo irgendwas oder irgendjemand transportiert werden soll, seien es Personen oder Möbelstücke.

Da Rainer Seliger und Udo Grabner nicht mitfahren konnten, weil sie andere Verpflichtungen hatten, schlugen sie vor, dass Rainer den Hinweg übernimmt und Udo den Rückweg. Rainer fuhr also 2 Damen nach Finkenwerder zur Fähre, Udo holte die Damen um 18 Uhr an der Fähre in Finkenwerder wieder ab. Ein tolles Entgegenkommen der beiden!

Ganz besonders toll war es auch, dass Barbara Arndt von sich aus angeboten hat, mit ihrem eigenen Auto nach Finkenwerder zu fahren und 3 Damen mitzunehmen. Dafür auch an Barbara ganz lieben Dank!

 

Unsere Elphi-Fahrer stellen sich der Fotografin

 

Toller Blick entlang der Landungsbrücken hin zur Elbphilharmonie 

 

14.06.2023
Das Buxtehuder Sommermärchen
Besuch im Rosengarten von Familie Seehausen

Gut gelaunt trafen neun Damen und ein Herr sich bei bestem Wetter im
Garten Seehausen zur Gartenbesichtigung, Kuchenessen und Klönen. Das
letztere war sehr schnell die Hauptsache und es wurde deutlich, dass hier immer wieder ein großer Bedarf besteht, den man ideal im Verein Miteinander-Füreinander realisieren kann. Außer der Gastgeberin hatte auch Christa Hartig für reichlich Kuchen gesorgt, sodass das Schlemmen losgehen konnte, denn natürlich musste von jeder Sorte einmal ein wenig!
probiert werden. Da ist es gut, dass man die Stückchen auch quer teilen kann. Danach führte die „Gärtnerin“ die Teilnehmer*innen durch die ganze Pracht der üppig blühenden Rosen und Stauden Nach der Besichtigung waren sich die Teilnehmer einig, dass es sich gelohnt hatte, den Nachmittag auf diese Weise zu verbringen und machten sich gestärkt und zufrieden auf den Heimweg. Ein Dank seitens der Gastgeberin an die Gäste auch für das nette Mitbringsel und an die Chauffeure Udo und Christa.
 

Impression 1 vom Buxtehuder Sommermärchen

 

Impression 2

 

Impression 3

 

Die Gastgeber: Wilhelm und Bärbel Seehausen

 

Auch zu dieser Veranstaltung liefen in der Organisation bei Christa Hartig (links) alle Fäden zusammen

 

Ein wunderschönes Ambiente, ein kleines Buxtehuder Sommermärchen

 

07. Juni 2023
Besichtigung der PEKING im Hamburger Hafen


19 Mitglieder machten sich bei strahlendem Sommerwetter in Privatautos auf den Weg in den Hamburger Hafen. Vorm Hafenmuseum lag die imposante Viermastbark PEKING, und wir wurden schon von 2 Führern erwartet. Die Gruppe wurde geteilt und hinter jedem Guide versammelte sich die Hälfte der Mitglieder. Der Enkel von Claus Iwersen hatte bereits auf uns gewartet und schloss sich unserer Gruppe an, wie vor kurzem bei unserer Alsterdampferfahrt.
Die PEKING lief 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss vom Stapel, sie gehört zu den letzten großen Frachtseglern, die es aufgrund ihrer Schnelligkeit und ihrer Sicherheit mit Dampf- und Maschinenschiffen aufnehmen konnten. Sie beförderte Salpeter (Stickstoffdünger) aus Chile, der dort in harter Knochenarbeit in der Atacama-Wüste abgebaut wurde. Auf dem Rückweg – also von Hamburg nach Chile – transportierte die PEKING die begehrten STEINWAY-Flügel für die reiche Elite in Chile. Segelschiffe mit ihren sanften Bewegungen waren für den Transport der hochempfindlichen Flügel besser geeignet als Motorschiffe mit ihren Vibrationen.
 

Nach dem Vertrag von Versailles musste das Schiff 1920 an Italien abgetreten werden, von wo aus die Reederei LAEISZ es 1923 zurückkaufte. Der Überlieferung nach erhielt die
PEKING ihren Namen, weil die Ehefrau des LAEISZ-Reeders so schöne, kleine Löckchen
wie ein Pudel hatte, weshalb sie auch liebevoll „Pudel“ genannt wurde. Zu ihren Ehren erhielt also die PEKING - genau wie auch die PASSAT, die PAMIR und das Forschungsschiff POLARSTERN - einen Namen, der mit „P“ wie Pudel begann.
 

Für den Fall, dass mal ein Segel kaputtging, hatte die Besatzung immer auch einen eigenen Tuchmacher dabei, der den Schaden gleich beheben konnte. Auch ein eigener Tischler und natürlich ein Koch waren mit an Bord. Da es noch keinen elektrischen Strom, also auch keine Kühlschränke gab, wurden auf den monatelangen Fahrten lebende Tiere wie Schweine, Truthähne und Hühner mitgenommen. Die Besatzung bestand aus 30 Mann, dem Kapitän und 3 Offizieren, und der Job war kein Zuckerschlecken.
 

Bis zur Eröffnung des Panamakanals 1914 war Kap Horn eine wichtige Schifffahrtsroute,
stellte aber durch die wechselnden Winde ein großes Problem für die Segelschifffahrt dar. Unser Guide berichtete von Segelschiffen, die von den Winden vor Kap Horn wochenlang rückwärts gedrückt wurden und warten mussten, bis sich die Winde wieder drehten und sie Kap Horn passieren konnten. Schätzungen zufolge wurde die See vor Kap Horn mehr als 800 Schiffen und 10.000 Menschen zum Verhängnis und zum größten Schiffsfriedhof der Welt.

Im Anschluss an die einstündige Führung war für uns schon der Kaffeetisch im
Hafenmuseum gedeckt, wo wir - ganz rustikal - auf Holzbänken leckeren Kuchen und Kaffee genossen, bevor wir wieder den Heimweg antraten.

 

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